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Cornus officinalis entwickelt im Gegensatz zu der nahestehendenCornus mas und den anderen Vertretern der Gattung ein monomeres Gynäzeum. Dieser neue Befund veranlaßte eingehende Erhebungen über die Fachverhältnisse der Früchte verschiedener Cornaceen. Nach ihnen treten die für Cornus officinalis bezeichnennden einfächerig angelegten Steinkerne bei Cornus mas lediglich vereinzelt auf. Dem dimeren Typus der Gattung entspricht das Gynäzeum nur in wenigen Blüten der ostasiatischen Art. Ferner fehlen ihr die bei Cornus mas häufig entstehenden dreifächerigen Steinkerne. Ein Zusammenhang zwischen dem Auftreten abweichender Zahlenverhältnisse im Bau der Blütenkrone und des Fruchtknotens wurde nicht bemerkt. Auch bei Nyssa finden sich zweifächerige Steinkerne obwohl das Gynäzeum der Gattung als monomer gilt. Für Nyssa sinensis wurde ihr regelmäßiges und häufiges Vorkommen festgestellt. Über die unterschiedliche Fächerung der Früchte bei den Cornaceen der erdgeschichtlichen Vergangenheit belegen die Fossilien mehrerer Formen aus dem Tertiär Europas.
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                Vertretern der Gattung ein monomeres Gynäzeum.
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                Tertiär Europas. bibdate = 15.11.2008
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Version vom 15. November 2008, 08:46 Uhr

Kurzfassung

Cornus officinalis entwickelt im Gegensatz zu der nahestehendenCornus mas und den anderen Vertretern der Gattung ein monomeres Gynäzeum. Dieser neue Befund veranlaßte eingehende Erhebungen über die Fachverhältnisse der Früchte verschiedener Cornaceen. Nach ihnen treten die für Cornus officinalis bezeichnennden einfächerig angelegten Steinkerne bei Cornus mas lediglich vereinzelt auf. Dem dimeren Typus der Gattung entspricht das Gynäzeum nur in wenigen Blüten der ostasiatischen Art. Ferner fehlen ihr die bei Cornus mas häufig entstehenden dreifächerigen Steinkerne. Ein Zusammenhang zwischen dem Auftreten abweichender Zahlenverhältnisse im Bau der Blütenkrone und des Fruchtknotens wurde nicht bemerkt. Auch bei Nyssa finden sich zweifächerige Steinkerne obwohl das Gynäzeum der Gattung als monomer gilt. Für Nyssa sinensis wurde ihr regelmäßiges und häufiges Vorkommen festgestellt. Über die unterschiedliche Fächerung der Früchte bei den Cornaceen der erdgeschichtlichen Vergangenheit belegen die Fossilien mehrerer Formen aus dem Tertiär Europas.