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Krichheimer, F. 1948: Über die Fachverhältnisse der Früchte von Cornus L. und verwandter Gattungen. Planta 36/1, 85–102.
 
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Cornus officinalis entwickelt im Gegensatz zu der
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''Cornus officinalis'' entwickelt im Gegensatz zu der nahestehenden ''Cornus mas'' und den anderen Vertretern der Gattung ein monomeres Gynäzeum. Dieser neue Befund veranlaßte eingehende Erhebungen über die Fachverhältnisse der Früchte verschiedener Cornaceen. Nach ihnen treten die für ''Cornus officinalis'' bezeichnennden einfächerig angelegten Steinkerne bei ''Cornus mas'' lediglich vereinzelt auf. Dem dimeren Typus der Gattung entspricht das Gynäzeum nur in wenigen Blüten der ostasiatischen Art. Ferner fehlen ihr die bei ''Cornus mas'' häufig entstehenden dreifächerigen Steinkerne. Ein Zusammenhang zwischen dem Auftreten abweichender Zahlenverhältnisse im Bau der Blütenkrone und des Fruchtknotens wurde nicht bemerkt. Auch bei ''Nyssa'' finden sich zweifächerige Steinkerne obwohl das Gynäzeum der Gattung als monomer gilt. Für ''Nyssa sinensis'' wurde ihr regelmäßiges und häufiges Vorkommen festgestellt. Über die unterschiedliche Fächerung der Früchte bei den Cornaceen der erdgeschichtlichen Vergangenheit belegen die Fossilien mehrerer Formen aus dem Tertiär Europas.
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                Cornaceen der erdgeschichtlichen Vergangenheit
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                belchren die Fossilien mehrerer Formen aus dem
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                Tertiär Europas. bibdate = 15.11.2008
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Aktuelle Version vom 19. November 2012, 13:31 Uhr

Krichheimer, F. 1948: Über die Fachverhältnisse der Früchte von Cornus L. und verwandter Gattungen. Planta 36/1, 85–102.

Kurzfassung

Cornus officinalis entwickelt im Gegensatz zu der nahestehenden Cornus mas und den anderen Vertretern der Gattung ein monomeres Gynäzeum. Dieser neue Befund veranlaßte eingehende Erhebungen über die Fachverhältnisse der Früchte verschiedener Cornaceen. Nach ihnen treten die für Cornus officinalis bezeichnennden einfächerig angelegten Steinkerne bei Cornus mas lediglich vereinzelt auf. Dem dimeren Typus der Gattung entspricht das Gynäzeum nur in wenigen Blüten der ostasiatischen Art. Ferner fehlen ihr die bei Cornus mas häufig entstehenden dreifächerigen Steinkerne. Ein Zusammenhang zwischen dem Auftreten abweichender Zahlenverhältnisse im Bau der Blütenkrone und des Fruchtknotens wurde nicht bemerkt. Auch bei Nyssa finden sich zweifächerige Steinkerne obwohl das Gynäzeum der Gattung als monomer gilt. Für Nyssa sinensis wurde ihr regelmäßiges und häufiges Vorkommen festgestellt. Über die unterschiedliche Fächerung der Früchte bei den Cornaceen der erdgeschichtlichen Vergangenheit belegen die Fossilien mehrerer Formen aus dem Tertiär Europas.